Hallo mein Lieber, schön, dass wir uns jetzt schreiben. Wie versprochen antworte ich jetzt auf deine äußerst anregende E-Mail. Und ja, ich mag es, was du geschrieben hast. Ja, es reizt mich ungemein, dass du bald Sachen von mir wissen wirst, die ich sonst niemandem sagen könnte. Das wenige, was du von mir weißt, hat ja für den Anfang gereicht. Aber jetzt möchte ich mich einmal richtig vorstellen. Also, ich heiße Annika, bin 26 Jahre alt, habe dunkelblonde Haare, bin schlank, habe einen mittelgroßen Busen, einen festen Po und eine normal sportliche Figur. Ich wohne in Essen, NRW. Beruflich bin ich kaufmännische Angestellte. Meine Hobbys sind Radfahren, Schwimmen, Lesen und mit meinem Hund spazieren gehen. Ich bin eher der Durchschnittsmensch, kleide mich konservativ, Jeans, Pullis, halt, und bin der ruhige Typ. Manche würden mich sicher eher als langweilig bezeichnen.
Na ja, halt das nette Mädchen von nebenan. Ich bin gerade Single. Leider hatte ich dreimal richtig Pech mit meinen Beziehungen, und jetzt habe ich erstmal die Nase voll von festen Freunden. Ok. Wie du dir denken kannst, habe ich aber auch eine andere Seite. Die, die keiner kennt. (Außer Nadine, meiner besten Freundin.) Also gut, du warst ehrlich, ich bin es auch. Ich habe mich zu einer sexhungrigen, schwanzgeilen Schlampe entwickelt. Nach meinen gescheiterten Freundschaften (als ich doch etwas traurig war) gab Nadine mir den Tipp, dass ich doch zur Überbrückung einfach One-Night-Stands machen sollte. Tja, und genau das habe ich dann auch gemacht. Von der Kneipe ins Bett. Kennst du ja. Die ersten Male waren ab und an, bis ich dann richtig Gefallen daran gefunden hatte. Na ja, bestimmt lag es auch daran, dass ich den ein oder anderen Baileys getrunken hatte.
Irgendwann freute ich mich auf die Wochenenden, nicht weil ich frei hatte, nein, weil ich wusste, dass ich Typen klarmachen würde. Ich achtete gar nicht mehr so auf Sympathie. Das Einzige, was mich interessierte, war der Schwanz von dem Typen, der auf mich scharf war. Manchmal bin ich nach einem Fick in eine andere Bar und hab den nächsten klargemacht. Einmal bis zu vier an einem Abend. Das ist der Vorteil, wenn man eine Frau ist: sich einen Typen zu angeln, ist wirklich leicht. Zumindest für was Schnelles. Und das ist das, was ich mag: keine Eifersüchteleien, kein Nachtelefonieren, einfach nur Daten und Spaß haben. Heute mache ich das eigentlich nicht mehr. Ich bin bei verschiedenen Dating- und Swinger Seiten angemeldet, da geht das mit dem Treffen genauso gut. Außerdem kann ich da einen HIV-Test verlangen, weil ich ja so auf Reinspritzen stehe.
Ok, jetzt weißt du schon einiges, und ich werde mal deine Fragen beantworten. Ob ich Interesse an einer festen Beziehung habe? Nein, momentan eigentlich nicht. Dirty-Talk? Ja, unbedingt. Ich mag es richtig derbe, lasse mich gerne beschimpfen, verbal erniedrigen, und mag es auch, Männer durch geiles Gerede anzumachen. Telefonsex? Ja, manchmal. Also, wenn ich es mir selber mache, kommt es schon mal vor, dass ich beim RTL-Text bin. Da bekomme ich jede Menge Antworten und lasse mich anrufen. Ja, das mag ich. (Ach ja, ich habe ein Handy, das nur für sowas da ist. Cybersex? Ja, gerne, ich zeige mich ja gerne. Bei Skype habe ich einen, der mich schon länger dominiert, aber auch eine Handvoll Typen, die sich so an mir aufgeilen. Rollenspiele? Ja, gerne. Meistens soll ich das schüchterne Mädchen spielen, und das mag ich auch.
Ich weiß noch, wie ich mal eine Schulmädchen-Uniform bestellen musste. Puh, schon beim Anziehen lief mir der Saft raus. (Also, das war schon ziemlich gut.) Bin ich eine Hobbyhure? Ja, ich würde sagen, dass ich das bin. In den Cam-Portalen bekomme ich ja Tokens. Wenn ich mich zeige, wenn einer bei Skype ein besonderes Outfit möchte, lasse ich mir Amazon-Gutscheine geben und bestelle dann das, was er mag. Und ab und an ein bezahltes Wochenende? Ja, gerne. Aber für einen Fick nehme ich natürlich nichts. Wie ich meine Dates plane? Das mache ich bei den einschlägigen Seiten. Anfragen habe ich genügend, und wenn’s von der Entfernung passt, verabrede ich mich. Ich schreibe dann mit den Typen, was die so geil macht und so. Das gibt mir meistens schon den ersten Kick. Also, wenn mir einer sagt, wie ich gefickt werde, und was er alles so machen möchte, werde ich ganz rattig.
Und wenn ich dann auf dem Weg bin und ganz genau weiß, was passiert, ist das echt der Hammer. Wie lange meine Dates sind? Unterschiedlich. Mal halt kurz nur zum Ficken, mal die ganze Nacht. Manchmal aber auch ein ganzes Wochenende. Das aber dann nur, wenn mir der Typ gut gefällt. Wenn es etwas weiter weg ist, ich meine Extensions anhabe und ich weiß, dass mich da keiner kennt, kann ich meine Geilheit völlig ungehemmt ausleben. Jetzt fasse ich mal die nächsten Fragen zusammen. Ja, wenn ich Blase schlucke ich auch. Arschficks geben mir die besten Orgasmen. Werden meine Nippel gekniffen, werde ich zur Sau. Und ja, dann squirte ich auch. Fisten? Nein, das mag ich nicht. Anpissen dagegen schon. Ob ich auch mal dominant bin? Na ja, du kleiner aufgegeilter Wichser, finde es heraus. So, ich hoffe, dass dir meine Antworten gefallen haben.
Ich jedenfalls finde es toll, dir so zu schreiben. Du kannst mich alles fragen. Ich warte auf deine E-Mail und werde dir antworten. Jetzt ist erstmal Schluss, einen dicken Kuss auf deine Eichel. Deine Anni.