Der Tag begann friedlich in der Kölner Innenstadt. Die Sonne brannte unerbittlich vom wolkenlosen Himmel, und wir schlenderten wie zwei gewöhnliche Freundinnen durch die belebten Gassen. Wir holten uns Snacks an einem kleinen Stand und suchten uns ein schattiges Plätzchen in einer ruhigen Passage. Während wir aßen, genossen wir das bunte Treiben, doch zwischen uns schwang bereits eine ungesagte Spannung mit. Die Blicke, die wir uns zuwarfen, dauerten einen Herzschlag zu lange; die zufälligen Berührungen unserer Arme fühlten sich an wie kleine elektrische Entladungen. Als wir schließlich bei mir in der Wohnung ankamen, war die Hitze kaum noch zu ertragen. Wir trugen beide nur leichte Sommerkleider, unter denen wir die Wärme der Stadt noch auf der Haut spürten. „Ich muss raus aus diesen Sachen“, sagte sie atemlos.
Sie griff nach dem Saum ihres Kleides und zog es sich mit einer fließenden Bewegung über den Kopf. Zu meiner Überraschung hatte sie auch ihre Unterwäsche bereits abgelegt. Sie stand vollkommen nackt vor mir, ihre Haut schimmerte golden im einfallenden Sonnenlicht. Mein Herz stolperte bei diesem Anblick. Auf meine Frage, warum sie so provokant nackt vor mir stehe, antwortete sie nur mit einem vielsagenden Grinsen: „Es ist viel befreiter so, probiere es mal.“ Mit zitternden Fingern entledigte auch ich mich meiner Kleidung. Als ich nackt vor ihr stand, strich sie mir wie zufällig über die Hüfte und berührte dabei meine klopfende Mitte, was mich sofort feucht werden ließ. Wir schlüpften beide lediglich in lockere, seidige Morgenmäntel, die wir offen ließen. Es fühlte sich aufregend an, wie der kühle Stoff bei jeder Bewegung über unsere empfindliche Haut rieb.
Stunden später, als es dunkel geworden war und wir vor dem Fernseher saßen, hielten wir es nicht mehr aus. Die Morgenmäntel glitten zu Boden. Da saßen wir nun, zwei nackte Frauen im fahlen Licht des Bildschirms. Wir begannen uns zu küssen – erst vorsichtig, dann immer gieriger. Unsere Zungen trafen sich und umschlangen einander, während meine Hand nach unten glitt und ihre heiße Nässe spürte. Sie war genauso bereit wie ich. „Leg dich hin“, flüsterte ich. Ich kniete mich zwischen ihre Beine, packte ihre festen Schenkel und drückte sie auseinander. Ich wollte sie schmecken. Mein Kopf senkte sich, und als meine Zunge ihre geschwollene Lustperle traf, bäumte sie sich auf. Ich leckte sie mit langen, tiefen Zügen, umschloss sie mit meinen Lippen und saugte rhythmisch, bis sie meinen Namen schrie und unter mir in Wellen der Ekstase zusammenbrach.
Sie zog mich sofort hoch, küsste mich leidenschaftlich mit dem Geschmack unserer gemeinsamen Lust auf den Lippen und revanchierte sich hingebungsvoll, bis auch ich zitternd und vollkommen erschöpft auf den Kissen lag. „Nimm mich jetzt richtig“, raunte sie später, als wir das seidige Geschirr hervorholten. Ich schnallte mir den Strap-on um, während sie sich auf den Bauch rollte und ihr Becken erwartungsvoll anhob. Ich kniete mich über sie, packte ihre Hüften und stieß das Spielzeug mit einem kräftigen Schub in ihre enge Wärme. Wir stöhnten synchron auf. Ich lag auf ihrem Rücken, meine Brüste fest gegen ihr Kreuz gepresst, und bewegte mich in einem wilden, animalischen Rhythmus. Das Klatschen unserer Körper hallte im Raum wider, bis wir schließlich vollkommen erschöpft und ineinander verschlungen einschliefen. Der nächste Morgen brachte keine Abkühlung, sondern neue Gier.
Ich kam gerade aus der Dusche, dampfend und nur in einen Bademantel gehüllt, als sie mich im Flur abfing. Ohne ein Wort zu sagen, öffnete sie den Gürtel meines Mantels, ließ ihn von meinen Schultern gleiten und drückte mich nackt gegen die kühle Wand. „Dreh dich um“, befahl sie mit einer Stimme, die keinen Widerspruch duldete. Sie hatte sich nun selbst den Strap-on umgeschnallt. Ich stützte mich mit den Händen an der Wand ab, den Kopf in den Nacken gelegt, als sie mein Bein anhob und von hinten mit voller Wucht in mich eindrang. Der Winkel war brutal und perfekt zugleich. Während sie mich gegen die Wand hämmerte, griff ich nach unten und stimulierte mich selbst im rasenden Takt ihrer Stöße. Wir waren wie besessen, Schweiß klebte unsere Körper aneinander, bis die Welt um uns herum in einer gewaltigen, gemeinsamen Explosion aus Lust versank.
Es war das Schönste, was mir je passiert ist – ein Sommergewitter, das ich niemals vergessen werde.





